Kindertagesstätte Märchenland

Kinder sind die Augen, die sehen, Wofür wir längst schon blind sind.  Kinder sind die Ohren, die hören, Wofür wir längst schon taub sind.  Kinder sind Seelen, die spüren, Wofür wir längst schon stumpf sind.  Kinder sind Spiegel,  die zeigen, Was wir gerne verbergen .

Willkommen in unserer Kindertagesstätte Märchenland

Wichtige Information


Zurück zur Übersicht

21.10.2021

Sehr geehrte Eltern,

aktuell haben wir Kenntnis darüber das zwei Kinder sich mit dem Respiratorische Synzytial-Virus-Infektionen (RSV) angesteckt haben. Sollte sich ihr Kind krank fühlen, so stellen Sie ihr Kind zur Abklärung beim Kinderarzt vor. Wir bitten um Beachtung nachfolgender Hinweise.

Erreger

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein einzelsträngiges (ss), negativ orientiertes (–), unsegmentiertes RNA-Virus aus der Familie der Pneumoviridae (Genus Orthopneumovirus). Es besitzt eine doppelschichtige Lipidhülle, in die Glykoproteine eingelagert sind, darunter ein Fusions- (F-) und ein Adhäsions- (G)-Protein. Es gibt zwei Gruppen von RSV, A und B, die sich in der Antigenstruktur des G-Proteins unterscheiden. Virusstämme beider Gruppen zirkulieren gleichzeitig, RSV A dominiert jedoch in den meisten Jahren.
Die Virusreplikation findet in den zilientragenden Epithelzellen der Schleimhäute der Atemwege statt. Durch eine vom F-Protein verursachte Synzytienbildung und die körpereigene Immunreaktion werden die Epithelien reversibel geschädigt. Dabei entstehender Zelldetritus, einwandernde unspezifische und spezifische Abwehrzellen und Mukus verlegen die Bronchien. Dies begünstigt die Entstehung von nicht belüfteten, aber auch von kompensatorisch zu stark belüfteten Lungenarealen. Die Infektion ist üblicherweise selbstlimitierend, die Epithelien regenerieren sich innerhalb von 4–8 Wochen.

Infektionsweg

Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch Tröpfcheninfektion von einer infektiösen Person auf eine Kontaktperson. Konjunktiven und Nasenschleimhäute bilden die Eintrittspforte. Es wird angenommen, dass eine Übertragung auch indirekt über kontaminierte Hände, Gegenstände und Oberflächen möglich ist. RSV kann in respiratorischem Sekret 20 Minuten auf Händen überleben, 45 Minuten auf Papierhandtüchern und Baumwollkitteln und bis zu mehreren Stunden auf Einmalhandschuhen, auf Stethoskopen und auf Kunststoffoberflächen. Jugendliche und Erwachsene spielen als asymptomatische oder symptomarme Überträger eine Rolle. Auch passiv gegen RSV immunisierte Kinder können vorübergehend Überträger von RSV sein, da die Antikörper nicht die Infektion der oberen Luftwege verhindern. Medizinisches Personal und andere Kontaktpersonen der Patienten können somit zu einer raschen, auch nosokomialen Ausbreitung beitragen, wenn Schutz- und Hygienemaßnahmen lückenhaft sind.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit beträgt 2–8 Tage (durchschnittlich 5 Tage).

Dauer der Ansteckungsfähigkeit

RSV-infizierte Personen können schon einen Tag nach der Ansteckung und noch vor Symptombeginn infektiös sein. Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit beträgt in der Regel 3–8 Tage und klingt bei immunkompetenten Patienten meist innerhalb einer Woche ab. Frühgeborene, Neugeborene, immundefiziente oder immunsupprimierte Patienten können das Virus über mehrere Wochen, im Einzelfall über Monate ausscheiden.

Klinische Symptomatik

Eine RSV-Infektion kann das Symptomspektrum von einer einfachen Atemwegsinfektion bis zu einer schweren beatmungspflichtigen Erkrankung der unteren Atemwege zeigen oder auch asymptomatisch verlaufen.

Gesetzliche Grundlage

Meldepflicht gemäß IfSG
In Deutschland besteht keine krankheits- oder erregerspezifische Meldepflicht gemäß IfSG.

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_RSV.html Stand 21.10.21



Zurück zur Übersicht


Wir möchten Sie als Familie in der Kita begrüßen und herzlich willkommen heißen. Ihr Kind hat einen Betreuungsplatz bekommen und das bedeutet für Ihr Kind einen großen Schritt in die Selbstständigkeit. Ihr Kind wird hier mit vielen Anderen zusammen die verschiedensten Erfahrungen sammeln und bekommt einen zusätzlichen Entwicklungsraum.

Die Begegnung mit dem Unbekannten und das Bewusstsein, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt, bringen für die Familienmitglieder starke Gefühle mit sich. Bei aller Vorfreude und Neugier auf das Kommende ist der Übergang in die Kindertagesstätte auch mit Verlust und Abschied verbunden. Für das Kind ist das die Erfahrung von regelmäßiger befristeter Abwesenheit der Eltern, die für es die “sichere Basis” darstellen, in einer neuen Umgebung und ohne, dass bereits zur Bezugserzieherin eine Vertrauensbeziehung aufgebaut worden ist. Der Grad, in dem sie Kummer, Anspannung und Ängstlichkeit oder aber Zuversicht und Gelassenheit ausdrücken, dürfte von Wesenseigenschaften wie seinem Temperament mitbestimmt sein. Nicht alle heftigen Reaktionen von Kindern sind unmittelbar mit der Art und Weise vom Einleben in die Kindertagesstätte in Zusammenhang zu bringen. Starke emotionale Reaktionen beim Übergang in den Kindergarten sind in gewissem Umfang als normal anzusehen.

Der Eintritt in die Kindertagesstätte gelingt besser, wenn er vom Kind (und von den Eltern!) verstanden, gewollt, von der Umgebung unterstützt wird. Dann können Kinder sich als Mitbestimmer ihres Lebenslaufes, als aktive Übergänger zum Kindergartenkind erleben und eher erfolgreich sein, als wenn sie sich unfreiwillig und wenig unterstützt einer unsicheren unbekannten Umgebung ausgesetzt sehen, in der sie irgendwie zurechtkommen sollen.

Ebenso ist für Erzieherinnen, dass neue Kindergartenjahr ein besonderer Übergang, da Sie sich mit neuen Aufnahmen und Eingewöhnungen von Kindern auseinandersetzen. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Wechsel zum neuen Kindergartenjahr für Erzieherinnen nicht nur mit besonderen Arbeitsanforderungen, sondern auch mit Emotionen verbunden ist: Der Abschied von Kindern, die in die Schule gekommen sind, vielleicht auch von Eltern, mit denen die Zusammenarbeit zum Wohle der Einrichtung besonders gut geklappt hat. Aber auch Freude und Neugier auf die neuen Kinder und Familien schwingen mit. 


Kita- Messenger 

Liebe Eltern wir nutzen den KidsFox Messenger- Dies ist eine App für Smartphone und Computer, mit der PädagogInnen in Gruppen mit Eltern Mitteilungen, Bilder und Dokumente verschicken, Abwesenheiten verwalten sowie Notfallkontakte austauschen können.

Mit Hilfe dieser Kidsfox App ist die Kommunikation rund um unsere Kindertagesstätte durch innovative Funktionen vereinfacht.  Gruppenmitteilungen, digitale Bestätigung, Übersetzungsfunktion, Notfallkontakte, Terminverwaltung, Umfragen, automatische Erinnerungen, Sprechtag-Modul und vieles mehr.